Vereins-chronik

Der SV Uhlenhorst-Adler

Die Chronik eines Vereins mit Höhen und Tiefen

  • 1911: Im Juni Gründung des Fußballclubs von 1911. Geistiger Führer des Clubs: Fiete Rohwedder und Albert Drews.
  • 1912: Proteste der Nachbarvereine Germania und Sperber. Erfolgreiche Qualifizierungsspiele und Aufnahme im deutschen Fußballverband. Beginn der Punktspiele. Motte Martens tritt dem Verein bei.
  • 1913: Gründung des Sportvereins Herta von 1913.
  • 1914: Fusion der beiden Vereine unter SV Uhlenhorst-Herta von 1911.
  • 1915: Kriegsbedingter Zusammenschluss von Germania (der spätere Gründerverein des HSV) und SV Uhlenhorst-Herta zur Spielergemeinschaft Germania-Herta. Zusammenschluss zum
  • Großverein wurde durch die Mitgliederversammlung verhindert.
  • 1920: Anstieg der Mitgliederzahl auf 500 Personen. Gründung der Leichtathletik-, Wassersport- und Handballabteilungen. Die Ligamannschaft wird Meister in der Gruppe Barmbek/Wandsbek.
  • 1921: In der Fußballabteilung spielen 100 Mannschaften.
  • 1922: Aufstieg der Ligamannschaft in die damalige höchste Spielklasse. Bau eines vereinseigenen Sportplatzes in der Sengelmannstraße, zusätzlich zur Diedrichstraße. Der Bau wurde in Eigenhilfe und mit Einsatz von ½ Million Spendengeldern bewerkstelligt.
  • 1923: Auflösung der Wassersportabteilung wegen „parteipolitscher Verhetzung“. Fusion mit USC Paloma gescheitert.
  • 1924: „Motte Martens“ übernimmt die Fußballjugendabteilung und wird durch seine Aktivität als Werber für den Sport weit über die Grenzen Hamburgs bekannt. Wegen zu hoher Forderungen der Spitzenathleten, die nicht erfüllt werden können, verlassen viele den Verein.
  • 1928: Uhlenhorst-Herta stellt wieder eine der größten Leichtathletikgruppen in Hamburg. Richtungsweisende Pionierarbeit in der Jugendarbeit, unterstrichen durch die Athleten Alm, Schein und Zimmer.

  • 1929: 1. Auslandsreise der Liga nach Holland.
  • 1932: Der Verein für Rasensport schließt sich dem SV Uhlenhorst-Herta an. Erneutes Meisterstück der Liga, Wiederaufstieg in die höchste Spielklasse.
  • 1933: Durch Neuorganisation steigt die Liga ab.
  • 1939: Kriegsbedingt muss eine Spielgemeinschaft der Barmbeker Vereine BU, Paloma, Urania und UH gegründet worden. Sie spielt in der 1933 gegründeten Gauliga.
  • 1943: Barmbek und Uhlenhorst werden im Bombeninferno total zerstört. Ein Spielbetrieb auf dem Sportplatz ist nicht möglich.
  • 1945: Die BSG löst sich auf. Die Vereine nehmen den Sportbetrieb unter dem alten Namen wieder auf. Der von der Militärverwaltung ernannte 1. Vorsitzende, E. Blunk, wird als „Parteiloser“ eingesetzt. Die Spiele von UH finden für die nächsten Jahre auf dem Sportplatz an der Brucknerstraße statt.
  • 1948: B. Ostenbrügge wird in den Vorstand gewählt.
  • 1956: Sportplatz Diedrichstraße wird in Beethovenstraße umbenannt. Die Trainingsbeleuchtung wird gebaut.
  • 1964: Neugründung der Handballabteilung durch Uwe Kock.
  • 1971: Nach 20 Jahren tritt B. Ostenbrügge zurück. Neuer 1. Vorsitzender F. Kollecker. Öffnung des Vereins zum Breitensport. Kurt Martens hört nach 50jähriger Tätigkeit als Jugendleiter auf. Gründung einer Tischtennis- und Kegelsportabteilung.
  • 1972: Damen- und Mädchenfußball wird als einer der ersten Vereine angeboten.
  • 1975: Hamburgs erster Trimm-Trab-Lauf im Stadtpark wird durch Uhlenhorst-Herta veranstaltet.
  • 1976: Ergebnislose Verhandlungen über einen Zusammenschluss mit dem SC Adler. Jürgen Bechert bestreitet sein 600. Spiel für den Verein. Hamburgs erster Seniorentreff wird von UH veranstaltet. Eröffnung der ersten Geschäftsstelle in der Flotowstraße 2.
  • 1978: Die Fußballdamen steigen in die Verbandsliga auf. Eine großzügige Spende von „Motte Martens“ sowie der tatkräftige Einsatz des Vorstandes und vieler Mitglieder ermöglichen den Bau des vereinseigenen Hauses; es kann im Dezember eingeweiht werden. Gründung der Volleyballabteilung. Erste Auslandsreise von drei Jugendmannschaften nach Liverpool.

 

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