4. Herren +++Auswärtssieg+++

Das_Team

Unsere 4. Herren gewinnen auswärts bei der 2. Herren des SV Barmbek mit 1:3!!!

SV Barmbek II gegen Uhlenhorst Adler IV 1:3 – Uhlen bestätigen Aufwärtstrend

Zum Derby gegen die Gastgeber aus Barmbek Nord traten die Gäste aus dem südlichen Stadtteil in voller Mannschaftsstärke an. 18 Mannen plus einen Zuschauer die Mannschaftskollegen zum Sieg verhelfen. Nach dem letzten 3:1-Sieg über Lurup rotierte das Trainergespann Jens/ Masud fünf Kräfte aus. Für den im letzten Spiel im Tor stehenden Alex kam Christian, Benni schloss die Lücke des verletzungsbedingten Ausfalls des Kapitäns Stefan, Toby erfüllte Buraks Job, Hendrik sollte Simons Loch stopfen und Kevin rutschte für den erkälteten Gregor in die erste Formation. Da die Trainer in den letzten Wochen eine außerordentliche Trainingsbeteiligung und –intensität beobachteten, war jedoch auch vor dem Anpfiff klar, dass ordentlich rotiert werden sollte. Denn insgesamt drängen sich viele Spieler in die Startelf.

Langsam und behutsam sollte es gegen den nördlichen Stadtteil Barmbeks los gehen. Zumal das Hinspiel mit 1:5 aus Uhlensicht ordentlich misslang, war die Marschroute eher kontrolliert offensiv. Erst einmal die Leistung des Gegners einschätzen und bei Ballbesitz die volle Attacke auf das gegnerische Tor starten, war die Devise. Durch eine offensive Systemumstellung sollte der gegnerische Spielaufbau jedoch gezielt und ein bisschen früher als noch letzte Woche unterbunden werden. Vorab sei erwähnt, dass dies hervorragend funktionierte und der Gegner kaum zur Entfaltung kam. Bereits in der Anfangsphase gelang den Gastgebern relativ wenig und nahezu jeder Angriff wurde im Keim erstickt. Gefühlt hatte der Adler Keeper Christian kaum bis gar keine Ballkontakte oder gar Schüsse abzuwehren. Das Aufbauspiel funktionierte tadellos und führte vermehrt zu „überlegten“ Angriffen. Des Öfteren konnte die Sturmreihe durch gezieltes und schnelles Spiel zu Torchancen kommen. Das 1:0 durch Benni fiel in der Anfangsphase (15. Minute) und sollte den Bann brechen. Eine wunderschöne Ablage durch Masud verwertete Benni abgewichst in des Gegners Tor. Schön, dass im Pflichtspieldebüt direkt ein solches Erfolgserlebnis erkämpft wurde. Weiter ging es in Einbahnstraßenmanier auf das Tor des Gastgebers. Während die Uhlen einen guten und ruhigen Spielaufbau zeigten, kamen die Hausherren kaum aus ihrer Hälfte. Besonders die Personen Kilian, Toby, Hendrik und Lennard hatten die Ruhe weg und spielten ihre Routine im Spielaufbau aus. Mit wenig Aufwand erzielte man höchsten Ertrag. Denn der Gegner rannte dem Ball hinterher und die Pille lief unermüdlich in den eigenen Reihen. Auch die Außen Jan und Torben fügten sich und boten sich immer wieder kurz an. Durch die gezielten Angriffe bot sich Chance um Chance. Kevin nutzte in Minute 25 eine unfreiwillige Vorlage Masuds für eine Kelle aus ca. 25 Metern. Der Torwart stand zu weit vor dem Kasten und konnte den Einschlag nicht verhindern. Weiter bestimmte nur eine Mannschaft das Geschehen. In einer Gemütlichkeit und dennoch mit der nötigen Konzentration und Körperspannung folgte Angriff um Angriff. Einen weiteren Angriff konnte Jan freistehendend ins Tor bugsieren. Einen langen und in den Fuß gespielten Pass von Jens wurde in einer selbstverständlichen Art und Weise verwandelt. Auch Minuten später dominierte nur eine Mannschaft und Außenstehende waren sicherlich verwundert, warum diese Truppe so weit unten steht. Es funktionierte nahezu alles und es hätte durchaus höher stehen können. Zwar erzielten die Gastgeber kurz vor der Pause noch den Anschlusstreffer doch hätte es durchaus auch wesentlich höher stehen können. Das Tempo, die Genauigkeit und Konzentration sorgte für einen klaren Pausenstand.

Dennoch war kurz vor der Halbzeit zu erkennen, dass SV Barmbek früher und aggressiver zu Werke geht. Bis dato allerdings, abgesehen vom unverdienten Tor, ohne großartigem Ertrag. Zu abgeklärt agierten die Mannen aus Barmbek Süd. In Halbzeit zwei ergab sich allerdings ein etwas anderes Bild. SV Barmbek musste kommen und das spielte den Gästen in die Karten. Zwar dominierten die Uhlen nicht nach Belieben das Spiel, kamen aber auch nicht in die Situation des Zitterns. Zudem vertendelten sich die Gastgeber in Einzelaktionen bzw. in nicht zielführenden Situationen, sodass die Unzufriedenheit scheinbar stieg. Unnötige Kommentare und Zweikämpfe führten zu Situationen, die normalerweise nach dem Spiel bei einem Kaltgetränk ausgetragen werden sollten. Teilweise leider auch unter der Gürtellinie. Vielleicht auch deshalb während des Spiels. Hier hätte der Schiedsrichter klarer agieren können. Insgesamt war der Mann in Gelb sehr souverän und leitete das Spiel außerordentlich ruhig und gut. Da die Uhlen entgegen zahlreicher Behauptungen, etwas in der Birne haben, mischten sie in dem teilweise hitzigen Geschehen kaum mit und konzentrierten sich auf ihre Aufgaben. Man ließ kaum etwas zu und versuchte Nadelstiche zu setzen. Leider blieb dies unerfüllt, da 100%ige Angriffe nicht konsequent zu Ende gespielt oder zu überhastet abgeschlossen wurden. In der letzten Minute vereitelte Christian noch eine klare Torchance und zeigte, dass er sich in einer guten Verfassung befindet. Insgesamt hätte das Ergebnis bedingt durch die erste Halbzeit auch höher ausfallen können.

Dennoch sei erwähnt, dass die Mannen der Gastgeber nicht aufsteckten und alles versuchten. Trotz vergeblicher Versuche stand allerdings ein Sieg Uhlenhorst Adlers niemals zur Debatte, da die Gäste einfach zu stark waren. Mit dieser Einheit und dem unbändigen Willen zu siegen ist einiges möglich. Die kommenden Gegner können sicherlich geärgert und die verkorkste Hinserie vergessen gemacht werden. Dazu, so das Trainergespann, muss allerdings die Einstellung, Trainingsbeteiligung und der Ehrgeiz aller stimmen. Von der Nummer 1 bis zur Nummer 26.

Am kommenden Sonntag bitten die Uhlen den namhaften Gegner aus St. Pauli zum Tanz. Mal schauen, inwieweit auch der Tabellenzweite geärgert werden kann.

Es spielten:
Christian, Kilian, Hendrik, Toby, Lennard, Kevin, Jens, Torben, Benni, Jan, Masud

Gregor für Kevin
Simon für Toby
Niels für Torben
Benjamin für Masud

Das Trainerteam bedankt sich vor allem bei Burak, Camilo und Dennis für den Support und die gute Stimmung. Auch Patrick sei erwähnt, der sich das Spektakel als Zuschauer von außen anschaute.

 

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